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Wir, die Schülerinnen und Schüler der Nawi-Plus-AG, essen täglich Brot. Deshalb stellten wir uns die Frage, was steckt in einem Brot eigentlich drin und was macht ein gutes Brot aus? Mit diesen Fragen wandten wir uns an Sebastian Däuwel von den Brotpuristen, die bei ihren Broten auf Zusatzstoffe und „Schleifen“ verzichten.

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Am Donnerstag, 07.12.17, kamen Herr Däuwel und Frau Waidele dann mit Mehl, Sauerteig, Schrot, geröstetem Restbrot und verschiedenen Broten zu uns an die Schule. Der theoretische Teil, bei dem wir bspw. gelernt haben, wie man Weißmehl und Vollkornmehl unterscheidet, was die Typ-Nummern bedeuten, was Sauerteig ist und wie man Brot am besten aufbewahrt, wurde immer wieder durch Verkostungen unterbrochen. Wir haben gefühlt, gerochen, geschmeckt und sehr genossen – vor allem das Baguette! Wir haben unsere Einstellung korrigiert, dass nur „frisches, noch warmes“ Brot am besten schmeckt, denn auch die Brote vom Vortag mit knuspriger Kruste oder luftig-lockerer Krume schmeckten sehr gut und frisch.

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Eine Frage blieb am Donnerstag allerdings noch offen: Wie viele Weizenkörner stecken eigentlich in einem Kilogramm Vollkornmehl?

Am Folgetag haben wir die Brotpuristen dann in ihrer Backstube besucht und mit Frau Waidele zusammen sogar auch auf diese Frage eine Antwort gefunden! Wir haben die Getreidekörner nicht nur gezählt, sondern auch gewogen und dann gerechnet. Nun wissen wir, dass sich in einem Kilogramm Weizen ca. 26.000 Weizenkörner befinden! Aus der Besichtigung der Backstube haben wir mitgenommen, dass beim Brotbacken Temperatur, Luftfeuchtigkeit und viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle spielen und das Kneten, Formen und Backen viel Erfahrung und viel Zeit kostet –unbezahlbare Zutaten. Nach diesem Erlebnis schätzen wir ein gutes Brot nun viel mehr!

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Das zweitägige Projekt mit den engagierten Brotpuristen war sehr lehrreich und hat viel Spaß gemacht! Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Däuwel und Frau Waidele, die dies möglich gemacht haben und uns geduldig alle unsere Fragen beantwortet haben.

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