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Am 20.10.2017 machten sich die Nawi-Plus Schülerinnen und Schüler der Nawi AG der 5. Klasse auf den Weg in den Speyrer Wald. Dort waren sie mit Herrn Westermann, einem Förster der Rucksackschule verabredet.

 

 

Nach einer kurzen Einführung über die Rolle der Pilze im Ökosystem Wald ging es dann los zum Entdecken und Sammeln. In dem Waldgebiet nahe der Walderholung in Speyer West fanden und sammelten die Schülerinnen und Schülern innerhalb kurzer Zeit viele Fruchtkörper verschiedener Pilzarten.

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Der „Fruchtkörper“ ist der Teil des Pilzes, der oft fälschlicherweise als eigentlicher Pilz angesehen wird. Dieser wiederum sitzt im Holz oder Boden und ist mit bloßem Auge meistens gar nicht zu sehen.

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Die gesammelten Fruchtkörper wurden ausgebreitet und dann auf drei unterschiedlich farbige Tücher sortiert: essbare (Speise)Pilzarten, giftige und ungiftige, aber ungenießbare Pilzarten. Mit seinem großen Wissen erklärte der Pilzexperte Herr Westermann die Unterscheidungsmerkmale der wichtigsten Arten, deren Speisewert und beantwortete die vielen Fragen der interessierten Schülerinnen und Schüler. Außerdem gab er Tipps, wie man Speisepilze richtig aufbewahrt, trocknet und zubereitet. Folgende Arten konnten mit nach Hause genommen und gegessen werden: Parasol oder gemeiner Riesenschirmling, violetter Rötelritterling, (gemeiner) Steinpilz, (echter) Pfifferling und viele Herbsttrompeten. Die Herbsttrompeten sind trotz ihrer schwarz-braunen Farbe wirklich zu empfehlen.

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Silke Mengistu, Anke Haenssle-Schardt