Schülerinnen des HPG Speyer repräsentieren Rheinland Pfalz und natürlich das Hans-Purrmann Gymnasium Speyer beim Bundeswettbewerb Jugend trainiert für Olympia Gerätturnen in Berlin.

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Indem sich Joceline Borgwardt (6D), Sophia Wörle, Julia Sieburg, Alea Degen (alle 6F) und Lina Zimpelmann (5C) sowohl beim Jugend trainiert für Olympia-Wettbewerb beim Regionalentscheid in Alzey (2. Platz) als auch beim Landesfinale in Edenkoben (Landessieger) im WK IV Gerätturnen durchsetzen konnten, lösten sie die Fahrkarte zum Bundesfinale vom 26.4. bis 30.4.2016 in Berlin. Hier trat aus jedem Bundesland die beste Schulmannschaft an und die Schülerinnen des Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer belegten in der Endabrechnung einen sensationellen 7. Platz.

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Die Anreise verlief trotz Streckensperrung fast wie geplant und alles klappte reibungslos. Am Dienstagnachmittag trafen die Mädchen vom Hans-Purrmann-Gymnasium zusammen mit ihrem betreuenden Lehrer Sven Laforce und Turntrainerin Cornelia Wolff (TV Schwegenheim) in Berlin ein. Nachdem die Turnmädchen des HPG am Ankunftstag im Berliner Hbf akkreditiert worden waren, ging es direkt zur Unterkunft. Die Berliner Jugendherberge war Dreh- und Angelpunkt für Ausflüge, Geburtstagsfeier, Erholung und natürlich viel Schlaf.

Neben Berliner Mauer, Checkpoint Charly, Wachsfigurenkabinett, Bundestag, Spreerundfahrt, Alexanderplatz, Brandenburger Tor und vielen anderen Sehenswürdigkeiten stand natürlich der Turnwettkampf im Mittelpunkt des Frühjahrsbundefinales 2016.

Nach wochenlangem Extratraining stand dann aber endlich der Donnerstag ganz im Zeichen des Turnwettkampfs. Getreu dem Motto:

"Gut geturnt und gelacht und beim Wettkampf den 7. Platz gemacht."

Pünktlich spulte man das Einturnen in der Sporthalle Schöneberg ab und um 13 Uhr begann der eigentliche Wettkampf.

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Eine Besonderheit des Wettkampfes sind die zu turnenden „Gerätebahnen“. So musste an der Gerätebahn „A“ eine Übung bestehend aus Reck, Boden und Sprung bewältigt werden. Auf der Gerätebahn B galt es die Kombination aus Schwebebalken, Boden und Parallelbarren zu absolvieren. Und erst die nächste Gerätebahn „C“ ist als Team zu durchlaufen. Hier müssen zuerst Synchronrollen gezeigt werden, danach muss die Mannschaft, möglichst synchron, auf zwei Turnbänken Schattenhockwenden ausführen. Abgeschlossen wird diese Gerätebahn durch zwei Synchronübungen der Turnerinnen. Zum Abschluss an den turnerischen Teil dieses Wettkampfes schließt sich noch ein weiterer Block aus (leicht-)athletischen Disziplinen an: Standweitsprung, Stangenklettern und Pendelstaffel. Somit dürfen die Turnmädchen bei der ersten Qualifikation für diesen Wettbewerb der Deutschen Schülermeisterschaften mehr als zufrieden sein und sich über ihren 7. Platz ergiebig freuen.

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Ganz herzlich danken wir den Sponsoren: Der Sparkasse sowie der Unfallkasse für die tollen Bundesfinal-Jacken und dem HPG-Förderverein für die Schul-T-Shirts und die finanzielle Unterstützung.

Sven Laforce